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Wasserstrahlschneiden

Trennen mit einem auf bis zu 4.000 bar verdichteten Wasserstrahl, meist mit zugesetztem Abrasivmittel. Das Verfahren arbeitet kalt — kein Verzug, keine Gefügeveränderung, und es schneidet praktisch jeden Werkstoff.

Wasserstrahlschneiden, Abbildung 1
Wasserstrahlschneiden, Abbildung 2

Bei Wasserstrahlschneiden werden zwei Arten unterschieden: Reinwasserschneiden Wird ausschließlich mit Wasser geschnitten, sprechen wir vom „ Reinwasserschneiden“. Typische Materialien, die mit diesem Verfahren geschnitten werden, sind Papier Wellpappe Textilien Kunststoffe Lebensmittel u. ä. Abrasivwasserschneiden Beim Schneiden von härteren Materialien (wie Glas, Steine, Edelstähle, Eisen- und Nichteisenmetalle oder gehärteter Stahl), wird dem Wasserstrahl ein Abrasivmittel (z. B. Granat) beigefügt. Bei diesem Verfahren spricht man vom „Abrasivwasserschneiden“.

Hohe Schnittkantenqualitäten, ein sehr großer Anwendungsradius bezüglich Formgebung und Materialkombinationen sind Vorteile dieser Schneidtechnologie. Da ausschließlich gefiltertes Leitungswasser verwendet wird, ist das Wasserstrahlschneiden sehr umweltfreundlich. Zudem handelt es sich um ein Kaltschneideverfahren, sodass gewährleistet ist, dass sich keine giftigen Gase, wie sie bei Hitzeentwicklung entstehen, bilden können.

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